Besonders bei Makrofotos in der Naturfotografie fällt die Farbe meist zuerst ins Auge.
Manchmal lohnt es sich aber, sie einfach wegzulassen.

Wenn nur Formen, Strukturen und Kontraste bleiben, lenkt bei dieser Aufnahme einer Köcherfliege nichts mehr vom eigentlichen Motiv ab: den langen Fühler, den feinen Strukturen in den Flügeln und dem Wassertropfen im Gras.
Wie unterschiedlich dieselbe Szene in Farbe wirkt, kannst du in diesem Beitrag sehen —>
Schwarzweiß ist nicht Mangel an Farbe, sondern eine bewusste Entscheidung. Wenn Farbe verschwindet, bleiben Licht, Struktur und Stimmung – und manchmal ein anderer Blick auf das Vertraute.
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Wobei ich finde, dass sich die Details dieser Fliege mit dem grünen Hintergrund besser herausbilden.