Neu aufbereitet:
Diesen Beitrag aus dem Jahr 2023 habe ich überarbeitet. Die Bilder wurden für schnellere Ladezeiten optimiert und neue hinzugefügt. Auch den Text habe ich überarbeitet. Viel Spaß beim (Neu-)Entdecken.
Für eine Wanderung im Juli bietet es sich ja an, eine Strecke durch Wald auszusuchen. Dort ist es auch schattig, wenn so ein Sommertag richtig warm wird. Im Prinzip eine gute Idee.
Die Runde von Wennigloh, einem Stadtteil von Arnsberg im Sauerland, schien dafür ideal. Ein bisschen weite Landschaft und ganz viel Wald.
So starteten wir also an einem schönen Julitag recht früh vom Parkplatz an der Schützenhalle zu dieser Rundwanderung.
Zunächst geht es ein kurzes Stück durch ein Wohngebiet, am „Hotel Robert“ verlassen wir den Ort.

Und schon sind wir inmitten weiter Sauerlandidylle. Wir müssen zwar eine ganze Strecke auf einer Straße laufen, die ist aber Sonntags fast autofrei.

Und während wir nur langsam vorankommen, weil es überall schöne Fotomotive zu entdecken gibt, wird es zunehmend immer wärmer. Aber der schattige Wald ist ja nicht mehr weit.
Noch ein letztes Bild von Wiesen und Heuballen. Wir biegen nach links auf einen Schotterweg ab, der direkt in den Wald führt. Inzwischen ist es Mittag und wir sind froh, aus der Sonne zu kommen.

Der Wald wird dichter und zunächst ist es tatsächlich angenehm hier im Schatten der Bäume weiterzulaufen.

Lange hält das angenehme Gefühl aber nicht an. Schnell wird es nicht nur immer wärmer, dazu herrscht auch eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit – drückend schwül. Außerdem gibt es hier Heerscharen von Stechfliegen und Mücken, die zwar lästig sind, aber wundersamerweise werden wir nicht gestochen. Ich überlegte, ob die Plagegeister bei dieser derart feuchten Luft einfach zu träge zum stechen sind, oder in den Schweißbächen auf unserer Haut einfach augenblicklich ertrinken.

Dieser schöne Rastplatz kam uns nun gerade recht. Die Infotafeln neben der Bank informieren darüber, dass hier bis Ende der Fünfzigerjahre ein Aussichtsturm stand, der Löcketurm. Und weshalb diese Bank „Cronaus Rast“ heißt lässt sich nicht eindeutig klären.
Nach einer ausgiebigen Pause quälten wir uns weiter. Je dichter der Wald wurde, um so mehr erinnerte dieser Marsch an einen Saunagang.
Wozu ich nun noch anmerken muss, dass diese Wanderung trotz der etwas unangenehmen Umstände sehr schön ist.

Und weil bekanntlich nichts ewig währt, wurde der Wald bald etwas lichter und hier wurde dann auch die Luft wieder angenehmer. Wir erreichten bald einen weiteren Rastplatz, und auch dort gab es Interessantes zu entdecken.


Neben einer kleinen, überdachten Hütte steht ein Köhlermeiler. Die Herstellung von Holzkohle war in dieser Gegned früher tatsächlich verbreitet.
Zu diesem Meiler konnte ich allerdings keine Informationen finden, ob es sich um ein historisches Original, oder eine Nachbildung handelt.

Wir setzen unsere Wanderung fort, müssen nochmal eine Straße überqueren und sind bald wieder im Wald. Entlang eines Baches legen wir die letzten Kilometer zurück.
Beim Blick nach oben sehen wir sattes Grün vor strahlend blauem Sommerhimmel.

Beim Blick nach unten sehen wir satte Brauntöne. Zunächst dachte ich, diese Pilze schimmeln in der feuchten Luft. Tatsächlich dürfte es sich aber einfach nur um Myzel handeln – den Teil des Pilzes, der aus feinen Pilzfäden besteht. Bei diesem Anblick hat sich jedenfalls offensichtlich der Autofokus meiner Kamera erschrocken.

Nach gut 8 Kilometern sind wir am Ende der Wanderung angekommen, hinter dieser Kurve sind wir wieder im Ort Wennigloh.

Hier gibt es die Wanderstrecke als interaktive Karte.
Für die Anzeige wird eine Verbindung zu Google Maps hergestellt.
Mit „Inhalt entsperren“ kannst Du die Karte laden.
Bitte beachte, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Bei dieser Wanderung hatten wir reichlich Wald. Ganz anders war das bei dieser Wanderung im Harz —>








Diese schönen grünen Bilder von der Natur tun der Seele gut, vielen Dank dafür. LG
Vielen Dank, dass Sie uns durch diesen Blog etwas mehr von dieser wunderschönen Region und den Wanderungen zeigen, die dort gemacht werden können. Schönes Wochenende und Grüße.
Das war eine schöne Wanderung. Da sieht der Wald noch gut aus. Anderswo ist das oft anders.
Danke für’s Mitnehmen.
Liebe Grüße Harald
Der Arnsberger Wald ist wirklich noch in gutem Zustand.
Hallo Richard, eine schöne Wanderung hast Du gemacht und viele schöne Fotos mitgebracht. Es tut gut so schöne Farben zu sehen. Hoffe es wird dann bald wirklich richtiger Frühling werden. Lieber Gruss Claudia
hallo Richard,
deine Beiträge machen Lust auf Sommer 🙂 und Wärme
Tolle Beitrag aus eine wunderschöne Gegend.
Überhaupt die Ecke fand ich immer anziehend (habe Jahre lang die ecke Iserlohn/Menden bis nach Wickede durchgefahren als Lieferfahrer )
Viele Grüße czoczo
Stimmt, das ist eine sehr schöne Gegend.
Hey Richard!
Genau der Beitrag, den ich heute gebraucht hatte – hier hat es den ganzen Tag wie aus Eimern geregnet!
Danke für die fröhlichen Fotos!
VG
Christopher
Gerne. Als ich den Beitrag erstellt habe war es hier nicht nur am Regnen, sondern auch noch ekelhaft kalt. Heute gab es hier eine Mischung aus Regen und starkem Regen – so langsam könnte es mal richtig Frühling werden…
Hallo Richard,
schöne Bilder hast du von eurer Wanderung mitgebracht. Da ich am Rand von Berlin wohne, habe ich hier dann auch gleich Felder und Wald. Nur die Hügel fehlen. Wir sind hier eher platt wie ein Brett. Das gehört dann aber alles schon zu Brandenburg.
Liebe Grüße
Jutta
??
Pingback: „Wanderung auf dem Wennigloher Rundweg incl. Saunagang“/ „Richards Fotowelt“ – Brücke 13 LEIT-SÄTZE
Schön.
Ich habe es bei mir angezeigt.
Hallo Richard,
eine schöne Runde hast Du gemacht und schöne Bilder mitgebracht.
8 Kilometer sind lang und vieles hast Du gesehen. Das Wetter hat ja auch mitgespielt.
Zur Zeit ist es ja immer noch irgendwie Sommer.
Lieber Gruss Claudia