Der Naturpark Arnsberger Wald ist eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete in Deutschland. Außerdem findet man dort einige der schönsten Wanderrouten im Sauerland. Besonders abwechslungsreich ist die Arnsberger Kreuzbergrunde. Dichte Mischwälder wechseln sich mit weiten Ausblicken auf die Natur und die Stadt Arnsberg ab. Unterwegs warten außerdem die Rüdenburg, die Kreuzbergkapelle und der Blick hinüber zu Schloss Arnsberg.
Eine Karte mit allen Informationen zu dieser Wanderung gibt es am Ende dieses Beitrags.

Der Start- und Zielpunkt dieser Wanderung ist an der Jägerbrücke in Arnsberg. Wir sind allerdings ein kleines Stück weiter durch das Wohngebiet gefahren und beginnen die Tour am Parkplatz Kreuzweg. Von hier müssen wir nur die Straße überqueren und gehen an Wiesen und Feldern vorbei leicht bergauf. Schon bald gibt es einen ersten Ausblick auf die Arnsberger Altstadt. Der markante Turm aus dem 13, Jahrhundert ist das Wahrzeichen der Stadt. Einst war er Teil der Stadtmauer, heute ist er der Glockenturm der Kapelle St. Georg.

Weiter führt der Weg durch einen dichten Laubwald. Es geht zwar immer noch leicht bergauf, aber wir kommen auf dem weichen Waldboden gut voran.

Zwischendurch wird der Wald stellenweise lichter und es öffnen sich Aussichten auf die Stadt und die umgebende Landschaft. Auch am Wegesrand gibt es einiges zu entdecken. Zum Beispiel diesen besonders gewachsenen Ast, der sich scheinbar freut, uns hier zu sehen.

Neben verschiedenen Insekten gibt es am Waldboden allerlei Pilze zu entdecken. Da braucht der wandernde Fotograf dann etwas länger für die nächsten Kilometer. Gut, dass meine Freundin meine kleinen Fotopausen recht gelassen sieht.
Auch kleine Kunstwerke findet man entlang des Pfades. Bei dem Hochsitz besteht die Kunst in der Art der der Befestigung, ein Stück weiter wurden aus Baumstämmen kleine Holzskulpturen geschnitzt – ein Baumpilz zum Beispiel.
Die nächste Aussicht zeigt ein Tal in leuchtendem Grün, darüber ziehen ein paar Wattewolken vorbei. „Hach, einfach schön!“ – wir schauen ins Seufzertal.

Wir wenden uns vom Tal ab und folgen dem nächsten Abschnitt unseres Weges. Der führt uns jetzt durch ein Waldstück, das fast wie ein verwunschener Märchenwald wirkt. Hier wächst nichts gerade.
Wir folgen dem schmalen Pfad, bis wir an seinem Ende erste Mauerstücke zwischen den dicht stehenden Bäumen erkennen. Das vorankommen gestaltet sich auf dem letzten Stück etwas rustikal, aber schließlich haben wir es geschafft.
Die Mauerstücke, die wir vorher gesehen haben, gehören zu dieser Kapelle. Die wird schon lange Kreuzbergkapelle genannt, trägt aber eigentlich den etwas sperrigen Originalnamen „„Kapelle zu den sieben Schmerzen Mariens“. Sie steht auf dem Römerberg, der schon lange Kreuzberg genannt wird, weil er Teil des Arnsberger Kreuzwegs ist – rund 200 Jahre Geschichte in einem Absatz erzählt.
Die Kapelle ist hübsch, aber nicht besonders groß. Fotografisch lässt sich dieser Eindruck aber leicht korrigieren.

Nahe bei der Kapelle gibt es einen Rastplatz, an dem wir eine Pause einlegen und die Aussicht genießen.
Vorne wilde Tiere, dahinter die Stadt – schön.

Nachdem wir uns sattgegessen und sattgesehen habe, geht es weiter . Der letzte Punkt unserer Wanderung ist die Ruine der Rüdenburg. Die steht auf dem Teil der heute Kreuzberg genannten Anhöhe, der immer noch Römerberg genannt wird.

Von dieser um das Jahr 1060 errichteten Burg sind noch recht viele Überreste erhalten. Auf Infotafeln wird erklärt, wie die Gebäude ursprünglich aussahen. Und wer sich nicht für Geschichte und alte Mauern interessiert, der findet rund um die Anlage ein schönes Stück Natur
Beim Blick übers Tal entdeckt man auf der anderen Seite die Mauern einer weiteren Burg.

Das ist die Burg Arnsberg. Die wurde etwa 40 Jahre nach der Rüdenburg erbaut und später zum Arnsberger Schloss ausgebaut. Die Schlossruinen haben wir bei einer anderen Wanderung ebenfalls besucht.
Von der Rüdenburg aus geht es dann über den Kreuzweg wieder zurück zum Parkplatz.
Auf dem vorletzten Bild sieht man einen Abschnitt der Wanderstrecke zum Arnsberger Schloss, den Beitrag dazu findest Du hier —>










Chapeau ! nicht nur von den (zum Nachwandern inspirierenden) Aufnahmen -die Kilometer waren bestimmt auch nicht so easy..
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Ich habe es bei mir angezeigt.
Schön sieht es aus.