Im Bericht zur Wanderung um den Hengsteysee hatte ich erwähnt, dass wir auch die Ruine der Hohensyburg besuchten.
Auf dem Weg zur Burg kommt man zunächst an der Kirche St. Peter zu Syburg vorbei. Eine Kirche an dieser Stelle wird erstmals im Jahr 776 schriftlich erwähnt,
Der romanische Westturm, den wir hier sehen, entstand um 1100/1200.
Wenn man sich das moderne Haus im Hintergrund wegdenkt, könnte der Kirchhof auch vor einigen hundert Jahren so ausgesehen haben.

Am Rande des Kirchhofs lädt eine Bank dazu ein, die Aussicht zu genießen. Ein weiter Blick über das Ruhrtal und das Umland der Stadt Hagen.
Sehr interessant sind auch die Grabsteine auf dem Kirchhof. Der älteste, den wir dort gesehen haben, stammt von 1661. Es gibt hier aber wohl noch ältere.

Von der Kirche ist es nur noch ein kurzer Spaziergang bis zur Burg. Erbaut wurde die Hohensyburg wohl im 12. Jahrhundert.
Im Jahr 1287/88 ließ Graf Eberhard von der Mark die Burg teilweise zerstören. Was der Auslöser dafür war. Die damaligen politischen Verhältnisse dürften dabei eine Rolle spielten.

Jedenfalls wurde die Burg danach teilweise wieder aufgebaut und weiter genutzt.
Im 16. oder frühen 17. Jahrhundert verlor sie schließlich ihre Bedeutung und verfiel. Erhalten sind heute noch das ehemalige Wohngebäude, zwei Türme und einige Mauern.

Auf dem Syberg steht außer der Burg auch das Kaiser-Wilhelm-Denkmal. Das zeige ich in diesem Beitrag —>







Ein schöner Bericht mit interessanten Fotos. LG Marie
Eine schöne Wanderung, die Burgruine gefällt mir besonders gut.
Viele Grüße Brigitte
Das war ja ein sehr schöner Wanderung und die Hohensyburg bzw das Spielcasino sowie Restaurant dort kannte ich bisher nur von kleinen Feiern zu denen wir eingeladen waren.
Dankeschön für diesen interessanten Beitrag, zumal ich ja ein Faible für alte Burgen hab und liebe Grüße ☀️
Das sind ja neugierig machende Bilder und Beschreibungen. Zumal ich zwar schonmal (vor langer Zeit) am Casino war, die Kirche und die Burg mir aber unbekannt sind. Ich muss wohl mal ein ernstes Wort mit meinem Freund aus Dortmund reden.
Grüße
Matthias
Burg und Kirche anzuschauen wäre doch ein guter Grund den Freund in Dortmund mal wieder zu besuchen ?
Die Kirche St. Peter mit den alten Grabsteinen, das wäre auch meine Fotoarena geworden. Sicher konnte man die Kirche nicht von Innen sehen, sonst wären da auch Bilder in deinem Beitrag gelandet. Die Tour hast du sehr gut und kurz beschrieben und dokumentarisch schön mit den Fotos bebildert. Die Anstrengung kann man sich ja fast ersparen, wenn man deinen Input durchgelesen hat ;-), ich hoffe du weißt wie ich das meine. Nun stell dir mal vor die Sonne hätte geschienen dann hätten die Steinstrukturen der alten Burganlage eine ganz an der Wirkung bekommen, irgend wie Schade. Ich war noch nie in eurer Gegend, aber mit steigenden Alter wird sich mein Zeit Kontingent ausweiten, so dass ich mir dieses Eckchen Deutschland auch mal als Ziel setzen werde.
Gruß Olaf
Danke Olaf, es freut mich dass der Beitrag gefällt.
Bei der Kirche wäre noch viel zu fotografieren gewesen, aber wir wollten ja auch vorankommen. Und das mit dem Licht ist halt so, wie Du schon schreibst: Muss man halt das Beste draus machen.
Interessante Bericht… Wenn ich schon oben bin ist die Kirche ist meistens auch mein Ziel. Diesmal leider mussten wir schnell Abhauen um nicht ganz Nass zu sein 🙂
Tolle Bilder
Viele Größe und schöne Wochenende
👏🏻👏🏻👏🏻📷👌🏻👌🏻👌🏻