Wandern in der Eifel – Gemündener Maar und Dronketurm

Ich habe in diesem Blog schon einige unserer Wanderungen gezeigt. Dass wir überhaupt zum Wandern kamen, hat seinen Ursprung in unserem Sommerurlaub im Juni 2018. Damals fuhren wir nach Daun in der Vulkaneifel.
Bei der Reiseplanung stießen wir immer wieder auf denselben Hinweis: Diese Gegend lässt sich am besten zu Fuß entdecken. Ja gut, dann wird eben gewandert.
Bald darauf machten wir uns also auf zu unserer ersten Wanderung. Ziel war das Gemündener Maar, das kleinste der drei Maare rund um die Stadt Daun.

Blick durch den Wald auf das Gemündener Maar in der Vulkaneifel.

Der Weg führte durch dichten Wald mit zahlreichen Auf- und Abstiegen. Aber irgendwann lichtete sich der Wald und wir hatten einen ersten Blick auf das Maar. Bevor wir den See aus der Nähe betrachten konnten, war aber erst einmal noch ein ziemlich steiler Abstieg zu bewältigen.

Blick über das Gemündener Maar auf den bewaldeten Kraterrand in der Vulkaneifel.

Beim Blick über diese Idylle kann man sich kaum vorstellen, dass man hier am Rand eines wassergefüllten Vulkankraters steht. Erloschen vor rund zwanzigtausend Jahren, erdgeschichtlich betrachtet war das letzte Woche.

Blick über das Gemündener Maar und die bewaldete Landschaft der Vulkaneifel.

Nach einer Pause am Wasser ging es weiter zu unserem nächsten Ziel, dem Dronketurm. Natürlich erst mal wieder ziemlich steil nach oben. In den folgenden Tagen hatte ich mehrfach den Eindruck, die Eifel würde zu uns sprechen: „Du bist gleich am Ziel. Aber erst mal habe ich hier noch ein steiles Wegstück für Dich, das nimmst Du jetzt noch mit!“

Belohnt wird man dafür dann aber mit weiten Aussichten über eine herrliche Landschaft.

Der Wald endet und wir gehen durch eine weite Wiesenlandschaft. Ein Wechsel, der in der Eifel häufig vorkommt und diese Gegend besonders reizvoll macht. Wir erreichen hier nun den Dronketurm auf dem Mäuseberg – warum auch immer ein kilometerweit sichtbarer Berg einen solchen Namen trägt.

Der Dronketurm auf dem Mäuseberg in der Vulkaneifel.

Der Name des Aussichtsturms ist dagegen einfach erklärt. Adolf Tronke war der Gründer und der erste Vorsitzende des Eifelvereins, eines der größten Wandervereine in Deutschland. Und der kümmert sich bis heute unter anderem um die Pflege der Wanderwege in der Eifel.

Und natürlich wollten wir auch wissen, wie die Aussicht vom Turm ist.

Blick vom Dronketurm über die hügelige Landschaft der Vulkaneifel.
Offene Wiesenlandschaft am Dronketurm in der Vulkaneifel.

Sie zeigt, dass die Eifel irgendwie jeder Aufstieg belohnt.

Panoramablick über das Gemündener Maar und die Landschaft der Vulkaneifel.

Zurück auf dem Boden schauen wir nochmal zum Turm und setzen unseren Weg fort.

Der Dronketurm auf dem Mäuseberg inmitten einer Wiesenlandschaft der Vulkaneifel.

Ganz in der Nähe wartet nämlich das nächste Ziel auf uns. Das Weinfelder Maar.


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7 Kommentare zu „Wandern in der Eifel – Gemündener Maar und Dronketurm“

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